Das Integrationsproblem
In den meisten Unternehmen ist die IT-Landschaft über Jahre gewachsen: ERP-System, CRM, Onlineshop, PIM, Marketing-Tools, Buchhaltung, HR-Software – jedes System hat seinen Zweck, aber die Daten fließen oft nicht oder nur über manuelle Prozesse.Wir übernehmen die Schnittstellen-Entwicklung zwischen ERP, CRM, Onlineshop, PIM und weiteren Systemen – als direkte Anbindung oder als zentrale Middleware auf Symfony-Basis.
Typische Probleme ohne saubere Integration:
- doppelte Datenpflege in mehreren Systemen
- inkonsistente Datenbestände (unterschiedliche Preise, Bestände, Kundendaten)
- manuelle Datenübertragung per Excel, CSV oder Copy & Paste
- fehlende Echtzeit-Synchronisation bei zeitkritischen Daten
- Insellösungen, die bei Systemwechseln komplett neu gebaut werden müssen
- keine zentrale Sicht auf Kunden, Produkte oder Bestellungen
Eine durchdachte Integrationsarchitektur eliminiert diese Probleme – und schafft die Grundlage dafür, dass Systeme ausgetauscht werden können, ohne jedes Mal alle Schnittstellen neu zu entwickeln.
Warum Symfony für Schnittstellen?
Symfony bietet die technische Basis für robuste, wartbare und skalierbare Integrationen:- Symfony Messenger: asynchrone Verarbeitung mit Message Queues (RabbitMQ, Redis, Amazon SQS)
- HttpClient-Komponente: robuste HTTP-Kommunikation mit Retry-Logik und Timeouts
- Serializer: automatische Transformation zwischen Formaten (JSON, XML, CSV)
- Validator: Datenvalidierung vor der Verarbeitung
- Event System: reaktive Verarbeitung von Zustandsänderungen
- Monolog: strukturiertes Logging für Nachvollziehbarkeit
- Symfony Lock: Schutz vor paralleler Ausführung kritischer Prozesse
- Doctrine ORM/DBAL: strukturierter Datenbankzugriff mit Migrations
n8n-Workflow oder Symfony-Middleware?
Nicht jede Integration braucht eigene Software. Für überschaubare Abläufe – etwa Formulardaten ins CRM übertragen oder Benachrichtigungen verschicken – reichen oft Workflows mit n8n, die wir als n8n Agentur umsetzen. Eine Symfony-Middleware lohnt sich, wenn viele Systeme beteiligt sind, große Datenmengen fließen, komplexe Geschäftslogik abgebildet werden muss oder Ausfallsicherheit über Message Queues und Retry-Logik gefragt ist.
Hier geht es um die Anbindung bestehender Systeme. Wenn Sie selbst eine API bereitstellen möchten, etwa für Apps oder Partner, lesen Sie bei der Symfony API-Entwicklung weiter. Für Magento gibt es eine eigene Seite zur ERP-Anbindung an Adobe Commerce; wiederkehrende Abläufe zwischen Systemen beschreibt die Prozessautomatisierung.
Praxiserfahrung mit Datenflüssen sammeln wir auch im eigenen Produkt: DatenFlow Commerce überträgt Produktdaten aus E-Mails, Dateien und Lieferantendaten bereinigt in den Shop.
Hintergrundwissen: ERP-Anbindung an den Online-Shop: So entsteht eine stabile Schnittstelle und ERP-Anbindung an Shopware und Magento: Der technische Leitfaden.
Systeme, die wir anbinden
Eine Auswahl an Systemen und Anbindungswegen, mit denen wir arbeiten. Ob ein bestimmtes System in Ihrer Version und Konfiguration bereits erprobt ist, klären wir im Erstgespräch.
ERP-Systeme
- SAP (S/4HANA, ECC, Business One) – über RFC, BAPI, OData, REST
- Microsoft Dynamics 365 / Business Central / NAV – über REST API, OData
- Sage (100, b7, X3) – über REST, SOAP, Datei-basiert
- branchenspezifische ERPs und Eigenentwicklungen
CRM-Systeme
- Salesforce – über REST API, Bulk API, Streaming API
- HubSpot – über REST API, Webhooks
- Microsoft Dynamics CRM – über Web API
- Pipedrive, Zoho, SugarCRM – über REST APIs
PIM- und DAM-Systeme
- Akeneo – über REST API
- Pimcore – über REST API und Data Hub
- Contentserv – über API
- Bynder, Celum – über REST APIs
E-Commerce-Plattformen
Durch unsere tägliche Arbeit mit Shopware und Adobe Commerce kennen wir deren APIs aus der Projektpraxis, nicht nur aus der Dokumentation.
- Shopware 6 – über Admin API und Storefront API
- Adobe Commerce / Magento – über REST und GraphQL
- WooCommerce – über REST API
- Shopify – über Admin API und Storefront API
Mehr dazu: Shopware Agentur und ERP-Anbindung für Adobe Commerce.
Marketing und Kommunikation
- Mailchimp, Brevo, ActiveCampaign – über REST APIs
- Google Analytics, Google Ads – über APIs
- Social Media APIs (Meta, LinkedIn, X)
- SMS-Provider (Twilio, MessageBird)
Legacy-Systeme
- SOAP/WSDL-basierte Webservices
- XML-RPC und proprietäre Protokolle
- Datei-basierter Austausch (CSV, XML, EDIFACT) via SFTP
- Direkte Datenbankanbindung (als letzter Ausweg)
Sie möchten Ihre Systeme professionell verbinden?
Sprechen Sie mit WebMedia Solution Hilcher. Wir analysieren Ihre Systemlandschaft, identifizieren Integrationspotenziale und entwickeln eine Architektur, die heute funktioniert und morgen erweiterbar ist. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 7248 934 50 54 oder per E-Mail an hallo@webmedia-hilcher.de.
Häufige Fragen zur Schnittstellen-Entwicklung
Wie lange dauert die Entwicklung einer Schnittstelle?
Einfache Point-to-Point-Integrationen (z. B. Formular → CRM) sind in 1–3 Wochen umsetzbar. Komplexe bidirektionale ERP-Integrationen mit vielen Datenobjekten und Geschäftslogik planen wir mit 2–6 Monaten.
Brauche ich eine Middleware oder reicht eine direkte Anbindung?
Direkte Anbindungen sind schnell und günstig – aber nur sinnvoll bei wenigen Systemen und überschaubarer Komplexität. Sobald drei oder mehr Systeme beteiligt sind, lohnt sich eine Middleware fast immer.
Was passiert, wenn ein System ausfällt?
Bei asynchroner Architektur mit Message Queues gehen keine Daten verloren. Nachrichten werden in der Queue gespeichert und verarbeitet, sobald das Zielsystem wieder verfügbar ist. Synchrone Aufrufe sichern wir mit Retry-Logik und Circuit Breakers ab.
Können bestehende Schnittstellen übernommen und modernisiert werden?
Ja, das ist ein häufiges Projekt. Wir analysieren bestehende Integrationen, identifizieren Schwachstellen und modernisieren schrittweise – oft von Datei-basiert auf API-basiert, von synchron auf asynchron, oder von Point-to-Point auf eine zentrale Middleware.
Wie stellen Sie sicher, dass keine Daten verloren gehen?
Durch Message Queues mit Persistence, Acknowledgment-Mechanismen, Dead Letter Queues für Fehler-Messages, Idempotenz bei der Verarbeitung und lückenlose Protokollierung. Bei kritischen Datenflüssen implementieren wir zusätzlich Vergleichs-Mechanismen.